Tagungsbericht: Aspekte der Wirtschaftsförderung und der Ansiedlungspolitik in Dresden

Tagung der Fachgruppe Geographie und Raumplanung;
Veranstaltung an der Zweigstelle in Dresden

Thema: Aspekte der Wirtschaftsförderung und der Ansiedlungspolitik in Dresden
Wissenschaftliche Leitung: Univ.-Prof. Dr. H. Kowalke
13. Juni 2002

Am 13.6.2002 fand um 16.30 Uhr an der Zweigstellen Dresden der GfD eine Veranstaltung zum Thema: "Aspekte der Wirtschaftsförderung und der Ansiedlungspolitik in Dresden" im Schumannbau der Technischen Universität Dresden statt.

Als Referent konnte Herr Ulrich Finger aus dem Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters der Stadt Dresden (Referat Wirtschaftsbetreuung und Investition) gewonnen werden. Herr Finger ist der Standortplaner in Dresden. So hat er zum Beispiel seit Anfang der 1990er Jahre die Ansiedlungen der Mikroelektronikunternehmen Infineon (vorher Siemens) und AMD, sowie der "Gläsernen Manufaktur" von VW aktiv vorbereitet und begleitet. Seit der Wahl von Ingolf Roßberg zum Oberbürgermeister der Stadt Dresden (2001) ist Herr Finger die "rechte Hand" des OB für alle Fragen der Wirtschaft und ihrer Entwicklung am Standort Dresden.

Herr Finger referierte im ersten Teil der Veranstaltung zur aktuellen Wirtschaftspolitik der Stadtverwaltung in Dresden. Er stellte dabei die Potenziale (gut ausgebaute Infrastruktur, hoch qualifizierte Arbeitskräfte, Wissenschaftslandschaft, Image, Umland der Stadt) und Probleme (häufig mangelnde Entscheidungsfreudigkeit/Stadt lebt von ihrer Geschichte, fehlendes Eigenkapital der Unternehmer, fehlende Gewerbeflächen für Großansiedlungen, unter Denkmalschutz stehende Altindustriestandorte) der Stadt heraus.

Im Anschluß erläuterte der Referent sehr anschaulich und im Detail die Schritte des Ansiedlungsprozesses der Mikroelektronikunternehmen Infineon und AMD.

Der überdurchschnittlich gute Besuch der Veranstaltung (72 TeilnehmerInnen von örtlichen und regionalen Planungs- und Verwaltungsbehörden sowie MitarbeiterInnen und Studierende der Technischen Universität Dresden) sowie die rege anschließende Diskussion bestätigten die gute Wahl des Referenten.

Prof. Dr. Hartmut Kowalke

Zurück zu Tagungsberichte